POLARO_ID - Fotografische Arbeiten von Oliver Blohm

Zwischen den extremen:

Schönheit und Zerstörung // Schnelllebigkeit und Entschleunigung // Mensch und Experiment // digital und analog.
Oliver Blohms neueste Fotografien zeigen die Paranoia unserer Gesellschaft.

Mit Polaroid-Filmen und einer 30 Kilo schweren Großformatkamera stellt Oliver Blohm alles, wofür Sofortbild heute steht, grundlegend in Frage: Blohms gewagte, kontinuierliche Experimente und die meist von langer Hand geplanten Shootings entheben das fotografische Medium seiner Schnelllebigkeit. Durch kalkulierte Zerstörungen im fotografischen Prozess, die Verwendung von alten Filmen und seinem ganz speziellen Blick schafft er eine eigene, anachronistische Ästhetik, die mit seinen Motiven verschmilzt. Hybride aus analogen Materialien und Digitalität entstehen: Ob bei Modefotografie, Landschaftsbildern oder Porträts – die Bilder entführen die Betrachter_innen in eine Welt abstrakter Gedankenbilder, fluider Identitätskonzepte und morbider Schönheit.

Blohms Fotografien verschaffen einen kaleidoskopischen Einblick in die unendlichen Möglichkeiten der Fotografie. Oliver Blohm, der bereits international gemeinsam mit Gerhard Richter, Georg Baselitz, Ellen von Unwerth und Jack White ausgestellt wurde, wird im Artspace des BIKINI BERLIN eine Einzelausstellung auf 675 m2 gewidmet.

Oliver Blohm

Oliver Blohm ist 1987 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) geboren. Aufgewachsen in einer Umgebung mit sehr wenigen Einwohner_innen waren es enge persönliche Beziehungen und die Natur, die ihn maßgeblich prägten. Am Ende seiner Schulzeit entdeckte er die Fotografie für sich. Nach seinem Abitur begann Oliver Blohm das Studium für Kommunikationsdesign und Medien in Wismar, wo er von Anfang an auch im Fotolabor und Studio involviert war und später selbst als Dozent arbeitete. Auf der Suche nach mehr Toleranz und durch den Mut nach ersten erfolgreichen Veröffentlichungen und Foto-Media-Projekten, entschied er sich ganz für die Fotografie und zog 2011 nach Berlin, wo er seitdem lebt und arbeitet.

International hat Oliver Blohm durch zahlreiche Pressebeiträge schon in vielen Ländern auf sich aufmerksam machen können. Besonders seine Manipulationstechnik, in der er Impossible-Sofortbildfilm in herkömmlichen Mikrowellen bearbeitete, zog durch alle Kontinente.

Neben Berlin, waren vor allem Katar, Mailand, London, Paris und New York (MoMA) wichtige Stationen für Oliver Blohm in den letzten Jahren. Die Arbeiten von Oliver Blohm waren u.a. zusammen mit Werken von Jack White, Georg Baselitz, Ellen von Unwerth und Gerhard Richter in Italien, Frankreich, England, Tschechien, den USA und Deutschland zu sehen.
www.oliverblohm.com

Vernissage:

Freitag 14. Juli 2017, 18-22Uhr
mit DJ LUC MASERA

artist waLK // anaLOg im diaLOg:

Morbide Schönheit, analog-digitale Experimente und Zerstörung //
Oliver Blohm führt durch die Ausstellung
Samstag 22. Juli 2017, 16 Uhr

KUratOr_innen FÜhrUng // art meets camPUs:

So sehen die Kurator_innen die Ausstellung. Ein Rundgang.
Freitag 21. Juli 2017, 17 Uhr &
Samstag 29. Juli 2017, 17 Uhr

Finissage:

Samstag 29. Juli 2017, 18-22Uhr

Kuratiert von:

Kuratiert wird die Ausstellung von Studierenden der Universität Potsdam unter der Leitung
der Dozentin und Kuratorin Beatrice Miersch und der Kuratorin Lena Fließbach.

BiKini BerLin @ artsPace // Positions, 1. stocK

ansPrechPartner_innen:

Lina Dieckmann / +49 157 870 520 10
Michel Hoppe / +49 159 070 060 88
Mail / exhibition.polaro.id@gmail.com

Mit freundlicher Unterstützung von:

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